Dienstag, 3. Januar 2012

Ein Blick in die Zukunft.

smb_wulff_DW_Polit_1123023b

Es war mal ein Mann aus Hannover.
Der war ein bestechlicher Doofer.
Es kam raus. Er wurd‘ wild,
und drohte der BILD.
Zu guter Letzt musste vom Hof er.

Lampen bei Licht betrachtet.

Wir möchten neue Lampen für unser Wohnzimmer kaufen. Die, die jetzt dort hängen, sind diese für unsere Bevölkerungsgruppe typischen Retro-Kugellampen. Retro war für mich bis jetzt immer das kleinste Übel, wenn es um Lampen geht.
Max Goldt hat, wenn ich mich recht erinnere, mal einer Kolumne geschrieben, dass von allen Möbeln die Lampen am meisten leiden, ich weiss gar nicht mehr genau, worunter, aber nach meinem letzten Besuch in einem Lampengeschäft vermute ich folgendes: Die Lampen leiden am meisten darunter, dass sie „designt“ worden sind. Designt bedeutet hier nicht, dass sich ein sehr stilvoller Mensch Gedanken darüber gemacht hat, dass eine Lichtquelle eine Bereicherung für einen Raum oder eine Fläche ist. Vielmehr bedeutet Lampendesign, dass jemand, der Donatelle Versace für eine natürliche, dezente Frau hält, versucht, sich mit seiner Lampe im Raum oder auf der Fläche vor allen anderen vorhandenen Möbelstücken ins Auge des Betrachters zu brennen. Ganz besonders schlimm sind die funky Stahlkonstruktionen, die aussehen wie die Brillengestelle, die in den späten 80ern schon so geschmacklos geometrisch waren, dass sie nur LehrerInnen mit der Fächerkombination Biologie/Geschichte trugen.
Das Letzte im Lampenladen jedoch sind die minimalistischen Lampen, die mit stählernen Deckenleisten und pointierten Strahlern wohlhabendes Understatement ausstrahlen wollen. In einem ersten Reflex habe ich in die Lampen gestarrt, meinen Mund ganz weit aufgemacht und auf den kreischenden Bohrer meiner Zahnärztin gewartet. Danach habe ich Angst bekommen. Weil solche knappen Lampen bestimmt jegliche Stimmung töten. Sie würden mich verunsichern, ich würde aus jedem Satz ängstlich erstmal alles Unwesentliche herausstreichen, bevor ich ihn äußerte. Der Druck, effektiv zu sein, würde mich so verunsichern, dass ich das Wohnzimmer meiden und mich ab sofort nur noch im Schlaf- oder Badezimmer aufhalten würde. Ich würde keine Freunde mehr nach Hause einladen, zu viel schlafen und aufgrund der erhöhten Anwesenheit im Badezimmer einen Waschzwang entwickeln. Wenn ich so genau darüber nachdenke, dann finde ich nicht, dass die Lampen am meisten darunter leiden.

Bildschirmfoto-2012-01-03-um-12-05-28
Pendelleuchte "Tropical" (nicht als Strahler erhältlich).

Mittwoch, 16. November 2011

Geld macht nicht glücklich, aber doof! Zum Beispiel Jay-Z.

Da besetzen Menschen, die keine Jobs und/oder keine Wohnungen haben, keine Versicherung und kein Geld, die Wall Street. Jay-Z, der einen Job, viele Wohnungen, dicke Autos und eine ganze Scheune voll Geld hat, fährt in seiner vermutlich sehr gestretchten Limousine am Geschehen vorbei und sieht ein Plakat, bei dem er denkt:
Daraus mache ich ein T-Shirt für mein Label. Das kaufen dann die Leute, die keine Jobs, Wohnungen, Versicherungen und kein Geld haben und dann werde ich noch reicher und auch ein bisschen glaubwürdig. Für einen Rapper ist es ja auch total wichtig, glaubwürdig zu sein.

Bildschirmfoto-2011-11-16-um-11-02-44
Der engagierte Rapper hat immer ein offenes Ohr Portemonnaie


Jetzt scheint aber auch die hinterste seiner Hirnzellen mit Geld zählen beschäftigt zu sein, denn, schnallen Sie sich an.
"Darauf angesprochen, ob er einen Teil des Gewinns aus dem Verkauf der T-Shirts den Occupy-Teilnehmern zukommen lassen wollte, zuckte der Multimillionär verdutzt mit den Schultern. "Warum denn das?", hieß es aus dem Designer-Haus von Jay-Z ."

Und auch seine zwei nächsten sozialen Projekte werden von Erfolg gekrönt sein (also jetzt für ihn, aber das vesteht sich ja von selbst):
Er wird zuerst einen rocawear Shop eröffnen, in dem auch die Armen und Obdachlosen sich einkleiden können. Vorausgesetzt, sie haben Geld, um die Sachen zum regulären Preis zu kaufen. Logisch.
Danach möchte er den hungernden Kindern in Afrika eine Stimme geben. In seinem neuen Superhit.

Montag, 14. November 2011

Eltern-Bashing: so sinnvoll wie Käse bei Hausstauballergie.

Immer noch sind die Medien voll mit Artikeln über Arschloch-Eltern und Kindern. Immer geht es darum, dass Eltern sich mit der Geburt ihrer Kinder für etwas Besseres halten, ihre hochbegabten Kinder viel zu wichtig nehmen und bis zum Anschlag fördern, ihre Umgebung so lange mit Bürgerbegehren und Unterschriftenaktionen ummodeln, bis alles verkehrsberuhigt, begrünt und biologisch ess- bzw. abbaubar ist.
Immer noch geht mir das auf die Nerven.

Erstens: Ganz bestimmt gibt es diesen Elterntyp wirklich, und die paar Male, die ich auf solche Eltern getroffen bin, fand ich die auch komplett scheisse. Ich verzichte jetzt auf Beispiele, weil es die gerade in diesen Artikel bzw. in gehässigen Kommentaren schon viel zu viel zu lesen gibt, und es vermutlich immer die selben drei Elternpaare in Prenzlauer Berg waren, die nicht nur das Viertel, sondern eine ganze Nation aufmischen. Aaaaber: Diese Eltern waren ganz bestimmt auch schon scheisse, bevor sie Kinder hatten. Arschlöcher gibt es nun mal in jeder Gruppierung, unter Eltern ebenso wie unter BademeisterInnen oder Menschen mit Sommersprossen.

Zweitens: Ich stand in der ersten Zeit mit Kind auch oft mit meinem Kinderwagen im Weg, und habe über presslufthämmernde Bauarbeiter geschimpft, weil mein Kind gerade eingeschlafen war. Aber nicht, weil ich mich als Königin meines hippen Viertels gefühlt habe und mein Spross als neue deutsche Elite, sondern weil ich unfassbar müde und deshalb verpeilt war. Und noch weit vor der Müdigkeit kam bei mir die Unsicherheit. Vor lauter „Habe ich das jetzt richtig gemacht?/müsste ich jetzt nicht?/Bin ich eine schlechte Mutter, wenn ich ihn nicht zum Schlafen kriege?/HUAAAA!! ICH HABE KEINE AHNUNG, WAS JETZT RICHTIG IST!!!!“ war in meinem Kopf garantiert kein Platz mehr für elitäres Wunderkindsuperelterndenken. Will heißen, meine Beweggründe für Arschlochelternverhalten sind bei mir genausowenig elitär wie beim Mann, der immer noch mitten auf dem Weg stehen bleibt, um dem Kind den Wunsch nach einem Stück Brezel zu erfüllen. Er macht das nicht, weil unser Spross ein beschissenes Bestimmerkind ist, sondern weil er, ähnlich wie Monk, nur eine Sache gleichzeitig kann und erst dann weitergehen kann, wenn er das Brezelgeben von seiner imaginären To-do-Liste gelöscht hat. Aber klar, es stänkert sich natürlich aufmerksamkeitsstärker und moralischer gegen eine elitäre Meute, die Stadtviertel annektiert und allen Menschen die Welt erklärt und befiehlt als gegen müde, verpeilte, überforderte und unsichere Menschen (Eltern).


Drittens: Ich halte mich überwiegend im Hamburger Schanzenviertel auf, in dem ja ähnlich schlimme Zustände herrschen sollen wie in Prenzlauer Berg. Klar sind hier auch Eltern unterwegs, die nicht mein Ding sind, aber diese Klugscheisser sind so wenige, dass sie unter Nebenwirkungen der Elternschaft höchstens in die Kategorie „Sehr selten“ fallen würden. Aber es wird so viel Trara um sie gemacht, dass alle denken, diese Elite-Eltern lauern überall, was dafür sorgt, dass auf Spielplätzen fremde Eltern eher argwöhnisch angeglotzt und nicht entspannt in Ruhe gelassen werden. Ich muss mich selbst immer wieder zusammenreissen, Eltern, die ich nicht kenne, tolerant zu begegnen. Aber je offener ich bin, desto mehr treffe ich auf nette, ehrliche und tolerante Eltern. Auch auf der facebook-Seite zu meinem Buch mache ich die Erfahrung, dass alle ganz ohne Klugscheissen und Bevormunden unterschiedlicher Meinung sein können und sich trotzdem mögen.

Viertens: Ich wünschte mir auch, dass heutzutage Elternsein normaler wäre für Mütter wie mich. Aber das ist es nun mal nicht. Weil es nicht mehr wie früher das eine Richtig gibt, sondern Millionen Versionen davon, was dazu führt, dass ich es als Mutter nur falsch machen kann. (bitte in jede Richtung loswettern: ich finde Stillen doof, mein Kind ist geimpft, schläft jede Nacht in unserem Bett und muss bei Wutanfällen in sein Zimmer). Und ich könnte hier jetzt weitermachen und auch noch von Doppelbelastung, unzulänglicher Kinderbetreuung, dem Mutter-Dogma, den festgefahrenen Geschlechterverhältnissen oder einer neuen Generation von Zukunfsschissern schreiben. Aber dann würde wieder sofort jemand kommen und arrogant anmerken, dass ich aufhören sollte, auf so hohem Niveau zu jammern. Dabei ich will gar kein Mitleid. Ich will Verständnis und Toleranz.

Also, aufgebrachte Schubladenschmeisser: Ich bin der festen Überzeugung, dass die Zahl der echten Arschlocheltern so gering ist, dass es ein Leichtes wäre, sie zu ignorieren oder ihnen direkt zu sagen, dass sie scheisse sind. Entweder haben sie es verdient oder sie werden sich unsicher und übermüdet entschuldigen.

Dienstag, 18. Oktober 2011

Tiptop Steilvorlage für Kinderüberschützer.

Hier kann einiges angeprangert werden:

1. Das Kind wird durch künstliche Brüste sexualisiert.
2. Es wird mit Alkohol und Nikotin nicht nur konfrontiert, sondern bei dessen Genuss dargestellt.
3. Es wird für das Vergnügen von Erwachsenen missbraucht.
4. Es ist scheisse lustig!

Bildschirmfoto-2011-10-18-um-11-00-54

Dienstag, 4. Oktober 2011

Ab heute wird zurückgeschossen! NICHT!!!!!

Bildschirmfoto-2011-10-04-um-13-03-13

Es geistern Artikel durch alle Medien, Comedians machen sich lustig, Frauen beschweren sich, alle prangern es an: Mütter machen sich gegenseitig fertig. Gründe dafür gibt es genug, schließlich ist die Mutterschaft dermaßen emotional aufgeladen, dass jede Kleinigkeit Grundsatzentscheidung ist und als Grundlage einer Verurteilung durch andere Mütter dient:
Darf ein Kind unter zwei Jahren raffinierten Zucker essen?
Darf eine Mutter das Kinderzimmer verlassen, obwohl das Kind noch nicht eingeschlafen ist?
Darf eine Mutter mit ihrem Kind zur musikalischen Früherziehung?
Darf eine Mutter sitzen bleiben, wenn ihr Kind ein anderen schubst?
Darf die Mutter eines Einzelkindes Mehrfachmüttern etwas über Kinder erzählen?
Die letzte Frage betrifft mich persönlich, denn als mein Buch herauskam, wurde eben diese Frage gestellt, beziehungsweise mir das Recht abgesprochen:
„Sehr geehrte Frau Drust, bekommen Sie erst einmal ein zweites oder gar drittes Kind (dann ist Ihnen beim Windeln oder Füttern auch nicht mehr langweilig) und lassen Sie diese auch erst einmal zehn Jahre älter werden. Und wenn Ihr Kind von Daheim auszieht, DANN können wir gerne noch einmal über die Palette der Muttergefühle als Gesamtausgabe sprechen.“

Das Zitat der Bloggerin trifft voll ins Schwarze. Denn es zeigt, wie schnell Mütter sich angegriffen, ihre Leistungen nicht gesehen fühlen und wie unreflektiert sie aufgrund dessen losschießen. Die o.g. Bloggerin hatte mein Buch noch nicht einmal gelesen. Inzwischen hat sie ihr Losgehacke kritisch hinterfragt, es relativiert und damit echte Größe bewiesen, finde ich.
Ich will nicht nur deshalb weder auf sie und auch nicht auf andere Mütter schießen. Ich will da überhaupt nicht mitmachen.

Es gibt Mütter, die verspüren ein starkes Bedürfnis, anderen Müttern ihre Version von Richtig aufzudrücken. Ich vermute, dass es ihnen in den seltensten Fällen wirklich darum geht zu helfen, also auf Augenhöhe das Problem zu begutachten und zu bewerten. Vielmehr wird diese Situation dafür genutzt, sich auf ein Podest zu stellen und von oben herab zu erklären, wie es zu sein hat, weil es bei einem selbst auch so war und deshalb auch unbedingt genauso gemacht werden muss. Statt einem gelösten Problem ist das Ergebnis in den meisten Fällen ein immer noch ungelöstes Problem PLUS einem angespannten Verhältnis.

Es gibt Mütter, die sind sehr verunsichert von all den Erwartungen, die ihr Umfeld, die Gesellschaft, der Arbeitgeber, die kinderlosen Freunde und nicht zuletzt die Mütter mit den älteren oder mehreren Kindern an sie haben. Damit sie sich besser fühlen, suchen sie bei anderen Müttern nach Fehlern. Sie machen andere klein, damit sie selbst größer dastehen. Deshalb wird sich auf Spielplätzen argwöhnisch beäugt, abfällig kommentiert, hemmungslos kluggeschissen und zickig zurückgewusst.
Ich ertappe mich selbst dabei, wie ich das mache. Wenn eine Mutter ihrem Kind etwas gibt, das mein Vater mit Glück als „Vogelfutter“ deklariert hätte, denke ich, sie übertreibt mit ihrem Ernährungskonzept, wenn eine Mutter ihrem Kind auf dem Spielplatz mit einem Feuchttuch hinterherläuft, rolle ich mit den Augen und frage mich, ob das Kind überhaupt Kind sein darf. Klar darf es das, verdammt, und zwar darf es das Kind dieser Mütter sein, die ihre Kinder besonders gesund ernähren und sauber halten. Meine Meinung hat da überhaupt nichts zu melden. Genauso wenig wie die Meinung anderer Mütter, wenn ich kein zweites Kind will oder mein Kind mit einer Milchschnitte aus der Kita abhole.
Ich weiss, dass das nicht so einfach ist. Es ist nämlich viel einfacher.

Alle Kinder sind verschieden. Alle Mütter sind verschieden. Alle Mütter haben so viele Kinder, wie sie haben wollen/können. Alle Mütter leben allein oder mit verschiedenen PartnerInnen zusammen, die wiederum alle verschieden sind. Alle Mütter/Väter/Familien wohnen/arbeiten/sprechen/spielen/lieben/essen auf ihre eigene Weise und das macht so unfassbar viele Unbekannte, dass es weder ein Richtig noch ein Besser geben kann.

Kinder haben ist kein großer Spaß mehr (der nerven kann), sondern ein Mütter-Wettkampf um die ersten Plätze in den Kategorien Selbstaufgabe und Höherschnellerweiter. Über die Kinder wird dieser Kampf ausgetragen, ihre Hochbegabung, Pflegeleichtigkeit und Sozialkompetenz beweist die Perfektion der erziehenden Mutter. Was für ein Schwachsinn. Wie soll mein Kind sozialkompetent werden, wenn ich mich selbst aufführe wie ein Nazi?

Ich wünsche mir, dass mein Sohn ein toleranter Mensch wird, der offen auf fremde Menschen zugeht und jedem eine Chance gibt. Er kann durchaus herausfinden, dass manche Menschen nicht sein Ding sind und er kann sie auch richtig doof finden, aber ich wünsche mir, dass er jeden Menschen so sein lässt wie er will. Deshalb ist dies auch kein Abkotzartikel über Mütter, die es besser wissen, sondern ein Weigerartikel, zurückzuschießen. Weil ich meinem Sohn ein gutes Vorbild sein will, weil ich anderen Menschen nichts vorschreiben – und weil ich verdammt noch mal auf dem Spielplatz meine Ruhe haben will, plädiere ich für neue Spielplatzregeln:
  1. Offen Anlächeln statt Kritisch Mustern.
  1. Reizthemen offen und wertfrei ansprechen und für die Spielplatzdauer gemeinsam entscheiden: Was machen wir, wenn die Kinder sich prügeln? Wer darf Süßigkeiten, wer nicht? Gehört das Spielzeug für die Zeit auf dem Spielplatz allen oder nicht?
  1. Andere Erziehungskonzepte und die dazugehörigen Menschen nicht gleich verurteilen oder belächeln, sondern einfach mal auf Augenhöhe nachfragen.
  1. Tipps nur auf Nachfrage geben, und dabei Charakter/Situation von Kind und Eltern mit einbeziehen.
  1. Runter von dem Scheiss-Podest. Und zwar alle!

Mittwoch, 21. September 2011

Der Film zum Buch!





Dass dieser Film so geworden ist, habe ich einigen Menschen zu verdanken, von denen ich nur von zweien sicher bin, dass sie namentlich genannt werden möchten.

Oliver Knorr, der die Regie geführt hat sowie Philipp Feit vom GERMAN WAHNSINN TEAM, der sich für die Musik und die Sprachaufnahmen von der tollen Freya Trampert verantwortlich zeichnet.

Es ist eine gute Sache, in der Werbebranche zu arbeiten und noch eine bessere, so tolle Freunde zu haben. Danke, Jungs und Mädels!

Freitag, 9. September 2011

Mütter aller Kinder, lasst Euch nicht spalten!

Gestern las ich einen Artikel über einen neuen Trend, wie versucht wird, Mütter gegeneinander aufzuhetzen (wobei Mütter fröhlich mitmischen).
Mit Victoria Beckham als Gallionsfigur propagieren die Smug Mothers of Girls (SMOGs) Mädchen als die einzig richtigen Kinder, weil sie niedlicher, lieber und so rosa sind. Auf der anderen Seite stehen die Defensive Mothers of Boys (DMOBs), die sich dafür rechtfertigen, dass ihre Söhne unverschämte, gewalttätige Rüpel sind.
Inzwischen gibt es laut der Daily Mail als medizinischen Fachbegriff das "Gender Disappointment", das der postnatalen Depression ähnelt und weit verbreitet ist. Es gibt Mütter, die sich, auch wenn es im eigenen Land verboten ist, medizinisch auf Nummer Sicher gehen, dass das Kind auch das gewünschte Geschlecht hat.
Ich kann verstehen, dass Eltern Präferenzen haben, was das Geschlecht ihres Kindes angeht, aber sollten wir nicht einfach alle fröhlich sein, weil wir tolle Kinder haben?
Ganz abgesehen davon, dass dieser Einstellung eine Klischee-Erziehung folgt, die keinem weiterhilft.
Ich habe einen Sohn. Gestern hat er sich geprügelt und sich danach mit der rosa Glitzerseife die Hände gewaschen, die er sich selbst ausgesucht hat. Er findet Schminken toll und wirft gern mit Steinen.
Er ist nicht in erster Linie ein Junge, sondern ein Kind, das sich aus allen Möglichkeiten aussuchen kann, was ihm am besten gefällt. Ob Rocker oder Prinzessin ist mir scheissegal. Hauptsache, er ist glücklich!
Also: ich mache bei SMOGs versus DMOBs nicht mit! Ihr?

802_10d40
Ob Junge oder Mädchen: In so einem Kostüm sehen alle scheisse aus!

Bild von Anne Geddes.

Dienstag, 30. August 2011

Muttergefühle. Gesamtausgabe. Jetzt schnell bei Facebook liken.

Bis das Buch erscheint, haue ich auf der Facebook-Seite von "Muttergefühle.Gesamtausgabe" auf die Pauke.

Bildschirmfoto-2011-08-30-um-11-39-50


Jetzt liken und tolle Vorteile sichern:
  • Posts aus meinem Familienleben (fast ohne Rücksicht auf Privatsphäre)!
  • Links zu Artikeln rund um das Thema Mutterschaft!
  • Diskussionsforen ohne Klugscheißen!
  • Das Video zum Buch!
  • Tolle Shoppingtipps!
Undundund.

stempel-gefaellt-mir-facebook
Ich freu mich auf Euch!

Zuletzt unterstellt:

Wie heißt es noch:...
Wie heißt es noch: Wer der BILD den Hof macht,...
Zitatezitator (Gast) - 10. Jan, 13:12
meine liebe, sag einfach...
meine liebe, sag einfach bescheid, dann hol ich dir...
inFemme - 9. Jan, 09:32
Wenn ich mich recht erinnere,...
Wenn ich mich recht erinnere, dann ging Max Golds Zitat...
stilhäschen (Gast) - 7. Jan, 19:24
Ein Blick in die Zukunft.
Es war mal ein Mann aus Hannover. Der war ein bestechlicher...
inFemme - 3. Jan, 13:36

WERBUNG IN EIGENER SACHE:

Ich bin als freie Texterin/Konzeptionerin/Autorin/Ideenproduzentin zu buchen. Arbeitsproben und so weiter gibt es auf infemme.com.

Suche

 

Status

Online seit 1916 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 10. Jan, 13:12

Schaurige Gewissheit.

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page

twoday.net AGB

User Status

Du bist nicht angemeldet.
Impressum

Bunter Teller
Ein Gedicht
Geschlechtergeschichten
Geschmacklosigkeiten
Gute Musik
gute taten
gutes kommt zurück
Halbe Sachen
Körperkulturstätte
Kurzgeschichte(n)
Muttergefühle. Gesamtausgabe
Mutterschaft
Post an Wagner
Redaktion
Schwangerschaft
Sprechstunde
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren