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Lieber Wagner,
heute schreibst du in deinem Brief an Mario Gomez über Mario Gomez. Zumindest ungefähr. Denn eigentlich möchtest du nicht über Mario Gomez schreiben, weil du mit Handwerkern ins Gespräch kommen willst. Das ist verwirrend. Und das bleibt es auch, obwohl du erklärst, warum:
Gomez geht für 30 Millionen zu den Bayern. Du hast ausgerechnet, dass sein Vater, Inhaber eines Malerbetriebes, dafür 200 Jahre Wohnungen anstreichen müsste. Das scheinst du irgendwie ungerecht zu finden, weshalb du eine Lobeshymne auf Handwerker schwingst. Dann fällt dir auf: der Klempner kann nicht beidfüßig schießen. Und obwohl er Glück in die Wohnung bringt, wenn er ein Klo repariert, bringt Gomes das Glück nach überall, weil alle Tooooor rufen. Du stellst fest: Es war Gomez, es war nicht der Maler, nicht der Elektriker, nicht der Klempner.
Ich kann nur sagen: Ja. Alle sind verschieden. Gomez ist nicht sein Vater. Sein Vater ist nicht der Klempner. Mein Zahnarzt ist nicht der Briefträger. Mein Glück ist nicht im Tooooor!!!!
Herzlichst,
inFemme
inFemme - 28. Mai, 15:19


