Bonjour 2007! Adieu Unversehrtheit!
Für das neue Jahr sagten mir die Sterne voraus, dass ich fett werde.
Natürlich war ich eingeschnappt. Ich machte Vorsätze. Viele. Die meisten schwer gesund. Keine Zigaretten, gesunde Ernährung und – aufgepasst - Wellness. Ich wollte dem neuen Jahr und seiner Prognose den Stinkefinger zeigen, und habe mit dem Mann eine Therme besucht. Mit Sauna, Aromadusche, Aurafotografie und allem Pipapo. Vor allem mit nervigen Menschen. Kaum in der Damendusche, kam schon die erste Frage: „Oh, die Tätowierung ist aber schööön. Noch ganz neu, was?“ Die Expertin war natürlich untätowiert und sehr überrascht ob meiner Antwort. „Ach so, weil normalerweise gehen die ja nach so langer Zeit immer ins Bläuliche oder verblassen.“ Ja, das tun sie, Mäuschen, aber auch nur, wenn man den Tätowierer so unmotiviert auswählt wie den Schönheitschirurgen. Die Brust-OP der Nervfrau war nämlich so richtig in die Hose gegangen. Die Narben markierten prominent „Ab hier ist jetzt Titte“, und die Nippel hatte der Quacksalber leider nicht auf Nippelhöhe, sondern gleich neben die Schlüsselbeine gesetzt. Aber ich bin eben einfach zu höflich. Weder ihr, noch den diversen Sauna-Homies entgegnete ich etwas. Einer war besonders down mit dem Aufgiesser und hielt sich für den Chef-Nigga, weil er so was sagen konnte wie: „Sach mal, was machste denn beim nächsten Mal? Ach, weißte noch nicht? Dann mach doch Zedernholz mit nem Schuss Mandel.“ Nach diesem Satz fühlte sich der dicke Mann mit Minipimmel so, als hätte er gerade Stephen B. Hawking ein paar Tipps für dessen neues Buch gegeben. Ja, es kann schon latent aggressiv machen, wenn diese selbstgefälligen Arschlöcher voller Stolz ihr winziges Gemächt durch die Gegend schieben und mit ihrem gutturalen Gestöhne beim Abduschen zusätzlich sicher gehen, dass auch der letzte einen Blick auf diesen Geniestreich Gottes geworfen hat. Ätzend. Aber ich wollte mich von diesen Pennern nicht aus meiner Entspannungsphase bringen lassen. Warum auch? Hab ich schließlich ganz prima selber geschafft. Im Swimming Pool gab ich meinem Bewegungsdrang nach und zeigte dem Mann ein Paar Kunststücke. Beim zweiten Flickflack passierte es. Noch im Sprung bemerkte ich, wie sich meine Bikinihose mit großer Eile in Richtung Knie verabschiedete. Meine Hände, die ich eigentlich zum Abstützen auf dem Beckengrund fest eingeplant hatte, rissen die Hose schnell wieder an den richtigen Platz. Und vergaßen, dass sie eigentlich für etwas anderes vorgesehen waren. Deshalb musste mein Gesicht die Aufgabe meiner Hände übernehmen, und es stützte sich beherzt am Beckengrund ab.
Beim nächsten Mal mache ich es aber lieber wieder mit den Händen. Denn ich habe nicht nur meine rechte Kontaktlinse bei diesem Stunt verloren, ich muss heute auch noch Mütze tragen, um die blaue Beule an meiner Stirn zu verbergen. Außerdem tut meine Nase weh wie Sau. Aber ich habe weder zugenommen noch geraucht.
Natürlich war ich eingeschnappt. Ich machte Vorsätze. Viele. Die meisten schwer gesund. Keine Zigaretten, gesunde Ernährung und – aufgepasst - Wellness. Ich wollte dem neuen Jahr und seiner Prognose den Stinkefinger zeigen, und habe mit dem Mann eine Therme besucht. Mit Sauna, Aromadusche, Aurafotografie und allem Pipapo. Vor allem mit nervigen Menschen. Kaum in der Damendusche, kam schon die erste Frage: „Oh, die Tätowierung ist aber schööön. Noch ganz neu, was?“ Die Expertin war natürlich untätowiert und sehr überrascht ob meiner Antwort. „Ach so, weil normalerweise gehen die ja nach so langer Zeit immer ins Bläuliche oder verblassen.“ Ja, das tun sie, Mäuschen, aber auch nur, wenn man den Tätowierer so unmotiviert auswählt wie den Schönheitschirurgen. Die Brust-OP der Nervfrau war nämlich so richtig in die Hose gegangen. Die Narben markierten prominent „Ab hier ist jetzt Titte“, und die Nippel hatte der Quacksalber leider nicht auf Nippelhöhe, sondern gleich neben die Schlüsselbeine gesetzt. Aber ich bin eben einfach zu höflich. Weder ihr, noch den diversen Sauna-Homies entgegnete ich etwas. Einer war besonders down mit dem Aufgiesser und hielt sich für den Chef-Nigga, weil er so was sagen konnte wie: „Sach mal, was machste denn beim nächsten Mal? Ach, weißte noch nicht? Dann mach doch Zedernholz mit nem Schuss Mandel.“ Nach diesem Satz fühlte sich der dicke Mann mit Minipimmel so, als hätte er gerade Stephen B. Hawking ein paar Tipps für dessen neues Buch gegeben. Ja, es kann schon latent aggressiv machen, wenn diese selbstgefälligen Arschlöcher voller Stolz ihr winziges Gemächt durch die Gegend schieben und mit ihrem gutturalen Gestöhne beim Abduschen zusätzlich sicher gehen, dass auch der letzte einen Blick auf diesen Geniestreich Gottes geworfen hat. Ätzend. Aber ich wollte mich von diesen Pennern nicht aus meiner Entspannungsphase bringen lassen. Warum auch? Hab ich schließlich ganz prima selber geschafft. Im Swimming Pool gab ich meinem Bewegungsdrang nach und zeigte dem Mann ein Paar Kunststücke. Beim zweiten Flickflack passierte es. Noch im Sprung bemerkte ich, wie sich meine Bikinihose mit großer Eile in Richtung Knie verabschiedete. Meine Hände, die ich eigentlich zum Abstützen auf dem Beckengrund fest eingeplant hatte, rissen die Hose schnell wieder an den richtigen Platz. Und vergaßen, dass sie eigentlich für etwas anderes vorgesehen waren. Deshalb musste mein Gesicht die Aufgabe meiner Hände übernehmen, und es stützte sich beherzt am Beckengrund ab.
Beim nächsten Mal mache ich es aber lieber wieder mit den Händen. Denn ich habe nicht nur meine rechte Kontaktlinse bei diesem Stunt verloren, ich muss heute auch noch Mütze tragen, um die blaue Beule an meiner Stirn zu verbergen. Außerdem tut meine Nase weh wie Sau. Aber ich habe weder zugenommen noch geraucht.
inFemme - 3. Jan, 10:09


