Mensch, Björk!
Jeder Ex, der es nach langer emotionaler Liebe noch einmal versuchen will, kriegt folgendes um die Ohren: Das geht nicht, es ist einfach zu viel passiert. Und genau das muss ich jetzt auch Björk sagen. Ich wollte es wirklich noch mal mit ihr versuchen. Weil sie mir früher so schön gezeigt hat, dass Lieder mehr bzw. alles sein können, weil mich ihr Gesang glücklich gemacht hat, weil sie so schön seltsam mit den Fingern tanzen konnte. Dann schockierte mich ihr frustrierter Vogel-Auftritt beim Hurricane. Später habe ich Medulla nicht verstanden. Das Ding war durch. Es kamen andere Bands, die auch seltsam, aber nicht Björk waren. Bei Volta habe ich mir jetzt gedacht, ich versuchs noch mal. Und dabei stelle ich fest: Es ist einfach zu viel passiert. Björk kann es nicht mehr richtig machen. Macht sie experimentelles Zeug, kann ich nix damit anfangen, macht sie alles wie immer, ist es auch scheisse. Ihre Kooperation mit Timbaland z.B. war ca. 8 Jahre überfällig, und jetzt sind halt bei ein paar Stücken die Beats nicht nur dick, sondern man kann auch auf ihnen reiten.
Ansonsten ist das Album eine Rundreise durch Debut, Yoga und Vespertine und ganz gewöhnlich anders.
Ich kann nicht mehr hören wie sie Töne lang zieht, ihre Stimme so rau macht oder am Wortende anfängt zu schreien. Ich kann nie wieder ein Album ertragen, auf dem Björk die Wörter harbour, embrace oder sparkle oder aaaaahhhhhh benutzt. Ich kann erst wieder Björk gutfinden, wenn sie spricht statt singt, wie sie das in dem einzigen Lichtblicksong Declare Independence macht. Auch wenn der wiederum nichts für Epilepsiekranke oder Choleriker ist.

Demnächst bei Orson's Farm: Björk.
Ansonsten ist das Album eine Rundreise durch Debut, Yoga und Vespertine und ganz gewöhnlich anders.
Ich kann nicht mehr hören wie sie Töne lang zieht, ihre Stimme so rau macht oder am Wortende anfängt zu schreien. Ich kann nie wieder ein Album ertragen, auf dem Björk die Wörter harbour, embrace oder sparkle oder aaaaahhhhhh benutzt. Ich kann erst wieder Björk gutfinden, wenn sie spricht statt singt, wie sie das in dem einzigen Lichtblicksong Declare Independence macht. Auch wenn der wiederum nichts für Epilepsiekranke oder Choleriker ist.

Demnächst bei Orson's Farm: Björk.
inFemme - 8. Mai, 19:39


