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In wenigen Tagen neu: missy magazine!

Die neue Ausgabe vom Supermagazin missy gibts ab 31. August 2009 in allen Bahnhofs- und Flughafen-Buchhandlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie an gut sortierten Verkaufsstellen in größeren Städten. So sieht sie aus:
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Wer hier klickt, kann dort lesen was insgesamt drinsteht!
Wer hier bleibt, kann lesen, was von mir drinsteht. Das kleine ABC der Fortpflanzung und Elternschaft ist nämlich dieses Mal von mir. Ich schrieb zum Buchstaben D wie dicker Bauch folgendes:

Schwangerschaft kennt keine Grenzen
Des Öfteren regen sich Leute über Schwangere auf, die Rücksichtnahme fordern und sich angeblich zu viel rausnehmen. In Wirklichkeit sind es aber nicht wir werdenden Mütter, sondern die Nicht-Schwangeren, die im Umgang mit uns gern mal ihre Kinderstube vergessen. Dabei war ich so froh, als meine Schwangerschaft unübersehbar wurde. Endlich sollten mir keine Fremden mehr "Titten!" entgegenbrüllen. Endlich sollten Freunde zu meinem Bauch nicht mehr sagen können: "Der geht noch als fett durch!" Ab jetzt sollte ich etwas Besonderes sein und mit Respekt behandelt werden. Echt? Nö!
Denn während mein Körperumfang immer größer wird, schrumpft meine Privatsphäre auf ein Minimum. Ich werde hemmungslos begrapscht. Entfernte Bekannte, die ich - mit Absicht - noch nie berührt habe, patschen mir mit beiden Händen auf den Bauch, und sogar Fremde haben bereits vermeintlich den Kopf meines Kindes ertastet, noch bevor sie die Frage "Wann ist es denn so weit?" zu Ende gestellt haben. Leute! Ich sehe vielleicht aus wie Buddha, aber deshalb bringe ich noch lange kein Glück, wenn Ihr an meinem Bauch reibt.
Auch in der Sauna wird unbedarft über meine Grenzen marschiert. Die Menschen machen sich nicht wie sonst die Mühe, verstohlen aus den Mundwinkeln rüberzulugen. Sie glotzen vielmehr hemmungslos meinen anders geformten Körper an und scheinen ihre Augen erst wieder abzuwenden, wenn ein Mann reinkommt, der in seinen Achselhöhlen Igel züchtet. Beim Duschen kommt dann meist noch ein guter Tipp bzw. Befehl ("Nicht vorher fragen, was es wird!", "Kind später lieber auf die XY-Schule schicken, da sind nic ht so viele Ausländer."). Einmal erzeugte meine schwangere Nacktheit bei einer Fremden so viel heimelige Vertrautheit, dass sie mir unaufgefordert ihr Intimpiercing zeigte.
Das ganze Grapschen und Glotzen ist bestimmt nicht böse gemeint. Ich wundere mich ja auch täglich über den Bauch und die Beulen, die ihm wachsen, wenn der Junior sich bewegt. Trotzdem werde ich mich freuen, wenn solche Situationen bald nicht mehr zu meinem Alltag gehören: Ich creme mich im Schwimmbad ein und spüre Augen auf mir. Und tatsächlich, eine Frau starrt mich an und sagt: "So schöne Brüste werden sie nie wieder haben." Kann sein, aber so wenig Privatsphäre auch nicht.


Und spätestens jetzt hier gucken, was Tolles in der missy steht und am 31.August kaufen.

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