Heute ist Ostern und Weihnachten: ich lobe die Telekom.
Wer hätte das gedacht? Die Telekom, sonst nicht unbedingt der Verein meines Herzens, auch weil er mich beruflich lange und ausdauernd gequält hat, hat gleich doppelt meine Sympathie gewonnen.
Erstens: Wir haben Entertain zu Hause, und es funktioniert alles ohne Probleme. Dieses zeitversetzte Fernsehen, ist wirklich großartig, der Service war bis jetzt super und alle Ansprechpartner nett und kompetent. Das hatte mich ja schon sehr gewundert. Aber dass die Deutsche Telekom jetzt als erstes DAX-Unternehmen eine Frauenquote für Führungspositionen einführt, das zieht mir die Schuhe aus.
Ja, die Frauenquote ist ein sensibles Thema und viele meinen: Da kriegen ja Frauen Jobs, nur weil sie Frauen sind und nicht, weil sie was drauf haben. Aber man gucke sich einfach mal unsere Familienministerin Köhler an: mit ihrer entschiedenen Aussage, sie sei skeptisch gegenüber der Quote, lehne sie aber nicht vollständig ab, zeigt sie, dass das auch ohne Quote passiert.
Ich glaube nicht, dass sich ohne Quote etwas am verschwindend geringen Frauenanteil in den Chefetagen ändert. Ab einer bestimmten Hierarchiestufe rauschen die Männer an den Frauen vorbei, erst Recht, wenn die Frauen Kinder bekommen. Ab diesem Punkt ist es für Unternehmen einfach praktischer, Männer einzustellen, weil die ja höchstens zu Hause ausfallen, wenn das Kind da ist. Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es rasend schnell gehen kann mit diesem Prozess von "Vollzeit einen gutbezahlten Job machen" zu "plötzlich Halbtags-Mutti sein". Und wie bei mir ist es wahrscheinlich in unzähligen anderen Fällen auch: der Mann würde gern mehr helfen, befindet sich aber in einem reaktionären Arbeitsgebilde wieder, das den im Job erfolgreichen Vätern nur die finanzielle Verantwortung zuspricht (das aber auch exklusiv).

Männer in Frauenkleidung fallen unter Geschlechtsgenossen sehr auf.
Die Bedingungen in Deutschland machen es meiner Meinung nach unmöglich, Frauen ohne eine Quote in Vorstände und Aufsichtsräte zu bringen. Und wenn die Telekom das wirklich durchzieht und parallel dazu noch, wie angekündigt, Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Karriere und Familie einführt, wäre das ein wichtiger und großartiger Schritt. Da würde ich sogar wieder Werbung für sie machen.
Erstens: Wir haben Entertain zu Hause, und es funktioniert alles ohne Probleme. Dieses zeitversetzte Fernsehen, ist wirklich großartig, der Service war bis jetzt super und alle Ansprechpartner nett und kompetent. Das hatte mich ja schon sehr gewundert. Aber dass die Deutsche Telekom jetzt als erstes DAX-Unternehmen eine Frauenquote für Führungspositionen einführt, das zieht mir die Schuhe aus.
Ja, die Frauenquote ist ein sensibles Thema und viele meinen: Da kriegen ja Frauen Jobs, nur weil sie Frauen sind und nicht, weil sie was drauf haben. Aber man gucke sich einfach mal unsere Familienministerin Köhler an: mit ihrer entschiedenen Aussage, sie sei skeptisch gegenüber der Quote, lehne sie aber nicht vollständig ab, zeigt sie, dass das auch ohne Quote passiert.
Ich glaube nicht, dass sich ohne Quote etwas am verschwindend geringen Frauenanteil in den Chefetagen ändert. Ab einer bestimmten Hierarchiestufe rauschen die Männer an den Frauen vorbei, erst Recht, wenn die Frauen Kinder bekommen. Ab diesem Punkt ist es für Unternehmen einfach praktischer, Männer einzustellen, weil die ja höchstens zu Hause ausfallen, wenn das Kind da ist. Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es rasend schnell gehen kann mit diesem Prozess von "Vollzeit einen gutbezahlten Job machen" zu "plötzlich Halbtags-Mutti sein". Und wie bei mir ist es wahrscheinlich in unzähligen anderen Fällen auch: der Mann würde gern mehr helfen, befindet sich aber in einem reaktionären Arbeitsgebilde wieder, das den im Job erfolgreichen Vätern nur die finanzielle Verantwortung zuspricht (das aber auch exklusiv).

Männer in Frauenkleidung fallen unter Geschlechtsgenossen sehr auf.
Die Bedingungen in Deutschland machen es meiner Meinung nach unmöglich, Frauen ohne eine Quote in Vorstände und Aufsichtsräte zu bringen. Und wenn die Telekom das wirklich durchzieht und parallel dazu noch, wie angekündigt, Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Karriere und Familie einführt, wäre das ein wichtiger und großartiger Schritt. Da würde ich sogar wieder Werbung für sie machen.
inFemme - 15. Mrz, 11:37

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