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    <title>inFemme unterstellt : Rubrik:Gute Musik</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>inFemme</dc:publisher>
    <dc:creator>inFemme</dc:creator>
    <dc:date>2009-09-08T12:33:51Z</dc:date>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/inFemme/images/icon.jpg">
    <title>inFemme unterstellt</title>
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  <item rdf:about="http://infemme.twoday.net/stories/5927254/">
    <title>Wer hat Angst vor Johnny Marr?</title>
    <link>http://infemme.twoday.net/stories/5927254/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;250&quot; alt=&quot;316075L&quot; width=&quot;250&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/inFemme/images/316075L.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Vorgestern habe ich vor Freude die Füße hochgelegt. Und das neue Album der Cribs gekauft. Jetzt habe ich es das dritte Mal gehört und bin traurig.&lt;br /&gt;
Bremsig ist es. Und ein bisschen öde. Und viel zu smithig. Weil ja auch Johny Marr mitspielt. &lt;br /&gt;
&quot;We share the same skies&quot; fängt sogar genauso an wie &quot;You just haven`t earned it..&quot;, zugegeben, nur die ersten paar Noten, aber doof ist das trotzdem, weil es mich mit der Nase immer wieder draufstösst: Smiths. Smiths. Smiths.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir kommt das Album so vor, als hätten Tick, Trick und Track von den Cribs ordentlich die Hosen voll, weil der große Marr mitspielt. Und schon hören die Cribs auf, die Cribs zu sein. Weg ist der Rotz und der Wumms und die sich so toll überschlagende Stimme. Der Gesang leiert wie ein Fahrrad mit einer Acht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hör ich lieber die alten Sachen. Zum Beispiel dies hier:&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/0PKDJrIMJFs&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/0PKDJrIMJFs&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder natürlich die Smiths. Die gehen ja immer.&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/xGu8u17loko&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/xGu8u17loko&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
Was hat das jetzt mit David Lynch zu tun?</description>
    <dc:creator>inFemme</dc:creator>
    <dc:subject>Gute Musik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 inFemme</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-08T11:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://infemme.twoday.net/stories/5846089/">
    <title>Ich wollte dich nur mal eben fragen...</title>
    <link>http://infemme.twoday.net/stories/5846089/</link>
    <description>Die Sportfreunde Stiller machen nicht unbedingt Musik, die ich gut finde, aber ich finde die drei sympathisch. Und ihr New York Unplugged-Ding ist eine nette Idee. Womit wir auch schon beim Thema wären. Zu Beginn von &lt;a href=&quot;http://www.mtv.de/videos/20108796&quot;&gt;&quot;Ein Kompliment&quot;&lt;/a&gt; schreit der Sänger ein so schlimmes YEEAAAAHHH, dass ich mich immer, wenn ich es im Radio höre, frage, ob er sich jedes Mal, wenn er es im Radio hört, grün und blau ärgert und schämt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.mtv.de/videos/20108796&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;286&quot; alt=&quot;Bild-112&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/inFemme/images/Bild-112.png&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei: es gibt wirklich Peinlicheres. Zum Beispiel Fergie von den Black Eyed Peas, die sich auf der Bühne in die Hose gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://farm2.static.flickr.com/1193/594695305_670f5b2d06.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;594695305_670f5b2d06&quot; width=&quot;266&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/inFemme/images/594695305_670f5b2d06.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder Scott Stapp, der erste Sänger von Creed, der auf keinen Fall der Mensch war, der sich das Sprichwort &quot;Weniger ist mehr&quot; ausgedacht hat. Nein, das war die Blitzbirne, der bravourös gezeigt hat, wie man gleichzeitig mit Musik, Klamotten UND Körpersprache völlig daneben liegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/fMlA8nQ0bXc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/fMlA8nQ0bXc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
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    <dc:subject>Gute Musik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 inFemme</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-27T07:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://infemme.twoday.net/stories/5845020/">
    <title>Dúné - Enter Metropolis</title>
    <link>http://infemme.twoday.net/stories/5845020/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;54&quot; width=&quot;311&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/inFemme/images/54.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Album in einem Satz: Enter Metropolis ist wie der Ellenbogen, den ein Proll aus dem Fenster seines Golf GTI hängen lässt. &lt;br /&gt;
Dúné machen auch auf ihrem zweiten Album Indielectrock, eine Mischung aus High-Energy-Rock, klaren Synthesizern, packenden Gitarren und eingängigen Melodien. &lt;br /&gt;
Sie verarbeiten die Erfahrungen, die sie als Bewohner einer Kleinstadt beim Sprung in die große weite Welt, besonders in große Städte, gemacht haben. Und dass Dúné Großstadt können, haben sie schon auf ihrem ersten Album bewiesen. Erstaunlich versiert, ausgefuchst und nach vorn war das. Jetzt kommt also das zweite Album mit ein bisschen mehr Kleinstadt-Flair um die Ecke. Abgemischt vom Metal-Spezialisten Jakob Hansen, der sich unter anderem für das VolBeat-Platin-Album verantwortlich zeichnet und abgemischt von Michael Ilbert, der neben den Hives auch schon Roxette bearbeitete, kommt bei Dúné die Prolligkeit durch. Die Tempowechsel, Technoeinlagen, dramatische Metalgitarren, stampfende Beats sind herrlich uncool. Das macht manchmal Spaß und ist manchmal auch unangenehm. Wie das eben so ist mit der Prolligkeit. Also entweder das Album beiseite legen oder rein - und dann gehts ab im GTI, in der Großraumdiskothek oder im Breakdancer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Szene Hamburg. &lt;a href=&quot;http://www.tonspion.de/musik/dune/musik/248116#free_mp3&quot;&gt;Und bei Tonspion kann sich jeder ein Lied legal und kostenlos runterladen.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>inFemme</dc:creator>
    <dc:subject>Gute Musik</dc:subject>
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    <dc:date>2009-07-26T16:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://infemme.twoday.net/stories/5571716/">
    <title>Die Heldin hat ein neues Album.</title>
    <link>http://infemme.twoday.net/stories/5571716/</link>
    <description>Jenny Wilson hat Hardships rausgebracht. In Deutschland hat sie wohl noch keinen Labelpartner gefunden, aber es gibt das Album als Download an allen bekannten Downloadstellen. Das Album ist wie Love &amp; Youth ein grandioses Stück Kunst.&lt;br /&gt;
Sie ist wie Björk ohne den anstrengenden Wahnsinn. Oder, wie &lt;a href=&quot;http://www.netzeitung.de/entertainment/music/cdderwoche/1293017.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; so toll von Silke Janovsky beschrieben: &lt;cite&gt;Das klingt, als hätte Kate Bush Gesangsstunden gegeben, als säße Missy Elliot hinter den Reglern in Roisin Murphys Studio, als spiele PJ Harvey statt Gitarre den Bass, während Laurie Anderson zusammen mit Feist die Platte produziert.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Und dass sie das Muttersein und den Spagat zwischen Kind und Kunst/Karriere/selbstbestimmtem Leben thematisiert, passt zumindest bei mir wie die Faust aufs Auge: Während ich das hier schreibe, schläft das Kind um meinen Bauch gewickelt und wacht von Zeit zu Zeit auf, um mir auf den Pullover zu kotzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;480&quot; height=&quot;295&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/zPiSHukXvA4&amp;hl=de&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/zPiSHukXvA4&amp;hl=de&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;295&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
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    <dc:subject>Gute Musik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 inFemme</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-10T08:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://infemme.twoday.net/stories/5240463/">
    <title>Nicht vergessen: Lieder.</title>
    <link>http://infemme.twoday.net/stories/5240463/</link>
    <description>In diese Liste werde ich die Lieder eintragen, die ich nicht vergessen möchte. Egal, wie alt oder was, hauptsache toll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
suedehead - morrissey&lt;br /&gt;
It must be love - madness&lt;br /&gt;
red alert - basement jaxx&lt;br /&gt;
rabbit in your headlight - unkle&lt;br /&gt;
c&apos;mon c&apos;mon - von bondies&lt;br /&gt;
tape song - the kills&lt;br /&gt;
rubidoux - cold war kids&lt;br /&gt;
my little monkey wrench - hot water music&lt;br /&gt;
save a prayer - duran duran&lt;br /&gt;
lucchini - camp-lo&lt;br /&gt;
rock on - funkdoobiest&lt;br /&gt;
gravel pit - wu tang clan&lt;br /&gt;
still in love song - the stills&lt;br /&gt;
moving - supergrass</description>
    <dc:creator>inFemme</dc:creator>
    <dc:subject>Gute Musik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 inFemme</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-07T13:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://infemme.twoday.net/stories/5213097/">
    <title>Das hören? Nein danke!</title>
    <link>http://infemme.twoday.net/stories/5213097/</link>
    <description>&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/0JeeV9mOxrA&amp;hl=de&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/0JeeV9mOxrA&amp;hl=de&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Eventuell gründete sich Tocotronic so:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Dirk: &lt;cite&gt;Menno. Ich bin echt voll wütend aufs System, so. Das ist verlogen und doof und ich will da irgendwie nicht mitmachen.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Jan weht sich die Haargardine von den Augen und zuppelt an seiner Trainingsjacke.&lt;br /&gt;
Arne zuckt mit den Beinen.&lt;br /&gt;
Dirk: &lt;cite&gt;Ich muss mich ausdrücken. Oh, guck mal, hier liegt eine Gitarre.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Dirk nimmt sich die Gitarre, greift irgendwas und jault zu zaghaft auch irgendwas (z.B. &quot;Die Burgeosie küsst die Idiotie&quot; oder &quot;Das System ist verlogen und doof und ich will da irgendwie nicht mitmachen&quot;)&lt;br /&gt;
Jan: &lt;cite&gt;Hm. Hier ist ein Bass.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Jan hängt sich den Bass um und dudelt immer abwechselnd zwei Töne.&lt;br /&gt;
Arne entdeckt ein Schlagzeug. Beim heransetzten stößt er sich erst den Kopf an seinen Knien, beginnt dann aber, fast rhytmisch auf die Snare zu hauen.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
Die Musik von Tocotronic ist scheiße. Sie sollten ihre Botschaften lieber auf Plakate malen und sang- und klanglos durch die Schanze tragen. Ich finde sehr schade, dass die drei Jungs statt der Instrumente nicht hundert Zentner Wolle gefunden haben. Dann hätten sie ihr Leben lang nach Herzenslust linke Maschen stricken können und wären mir mit ihrem Gejaule im Radio nicht auf die Nerven gegangen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was zwar schon sehr alt, aber immer wieder lustig ist, ist der &lt;a href=&quot;http://www.pornolize.com/&quot;&gt;pornolizer&lt;/a&gt;. guckt hier, was der von meinem tocotronic-text hält:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;287&quot; alt=&quot;Bild-5&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/inFemme/images/Bild-5.png&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>inFemme</dc:creator>
    <dc:subject>Gute Musik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 inFemme</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-24T12:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://infemme.twoday.net/stories/5164231/">
    <title>Gebrauchtes. Und nicht Gebrauchtes.</title>
    <link>http://infemme.twoday.net/stories/5164231/</link>
    <description>Was kein Mensch braucht, ist das neue Album von Mia! Diese Musik ist nämlich der Beweis, dass man auf Nächstenliebe hängen bleiben kann und das nicht gut ist. Denn dann riecht plötzlich alles nach Umarmen, Verständnis und Gemeinschaft mit Arschlöchern. Schade, dass die nicht mehr wütend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber durchaus jeder mal hören sollte, sind &lt;a href=&quot;http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&amp;friendid=71661530&quot;&gt;The River Phoenix&lt;/a&gt;. Der Name ist doof, aber diese Dänen machen gute Musik und hören sich an wie Miracle of 86 mit mehr Spaß. Hier ein Video: &lt;a href=&quot;http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&amp;videoid=42032334&quot;&gt;The River Phoenix - I&apos;m USA, You&apos;re Canada&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width=&quot;425px&quot; height=&quot;360px&quot; &gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=42032334,t=1,mt=video,searchID=,primarycolor=,secondarycolor=&quot;&gt;&lt;embed src=&quot;http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=42032334,t=1,mt=video,searchID=,primarycolor=,secondarycolor=&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;360&quot; allowFullScreen=&quot;true&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; &gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>inFemme</dc:creator>
    <dc:subject>Gute Musik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 inFemme</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-02T13:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://infemme.twoday.net/stories/4707815/">
    <title>Jetzt neu: das Interview mit Jimmy Eat World.</title>
    <link>http://infemme.twoday.net/stories/4707815/</link>
    <description>Für Euch ist das nur ein Text. Für mich das Platzen einer Fan-Seifenblase. Keine Angst, ich drück hier nicht auf die Tränendrüse, ich mach&apos;s kurz: Ich habe Jimmy Eat World interviewt, dann ihr Konzert besucht und musste nach 10 Jahren bedingungsloser Liebe ernüchtert feststellen: Sie sind nicht vom spontanen Baum gefallen, sie haben nicht Hier!&quot; gebrüllt, als der liebe Gott die gute Laune verteilt hat und nach über 10 Jahren Bandgeschichte finden sie eher den Schlager als den Rock gut. Lest selbst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was war das beste, was Euch heute passiert ist?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zach so: &lt;cite&gt;Dass wir sicher aus Köln hier angekommen sind.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wieso das denn, habt ihr einen verrückten Fahrer?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zach wieder: &lt;cite&gt;Nee, aber man weiss ja nie, was passiert. Frag Metallica. &lt;/cite&gt;(überlegt)&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Eigentlich ist auch das beste, dass wir hier sind und heute eine Show spielen können.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die Freude über das anstehende Konzert hat er aber ziemlich gut versteckt. Auf dem Konzert selbst übrigens auch. Anm.d.Red.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wenn Ihr Songs wie Big Casino oder so schreibt, merkt ihr dann gleich, dass es ein dicker Hit wird? Und wie fühlt sich das an?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zach so: &lt;cite&gt;Wenn wir ein Album machen, machen wir mit Songs, die nicht das Potenzial haben, etwas Besonderes zu sein, gar nicht weiter. Wenn wir also bei einem Lied nicht aufgeregt sind und nur denken Naja...&quot;, schmeissen wir es raus. Weil das Ziel immer ist, ein Album zu machen, auf dem jedes Lied etwas Cooles an sich hat.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Fergie von den Black Eyed Peas hat sich ja auf der Bühne mal in die Hose gepinkelt, weil sie vergessen hat, auf Klo zu gehen. Ist Euch auch schon mal was Peinliches auf der Bühne passiert?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Rick so: &lt;cite&gt;Name it &lt;/cite&gt;(lacht). &lt;cite&gt;Ich bin schon mal von der Bühne gefallen. Das ist also nicht AUF der Bühne passiert. &lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
(Spässle g&apos;macht. Anm.d.Red.)&lt;br /&gt;
Zach so: &lt;cite&gt;Mir ist schon öfter passiert, dass ich den falschen Song angefangen habe, das war auch peinlich.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Rick so: &lt;i&gt;Das ist mir auch schon passiert.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
(KREISCH! Das ist das VOLL PEINLICHSTE, das ich jemals gehört habe!!!! Anm.d.Red.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Ihr habt als Metallica Coverband angefangen... Stellt Euch mal vor, Ihr würdet heute eine Band starten: würdet ihr immer noch Metallica covern oder eher eine andere Band?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zach so: &lt;i&gt;Gute Frage. Damals waren wir in einem Alter, in dem man das nachgemacht hat, was man gutfindet. Jetzt sind wir eher eine Band und schreiben unsere eigene Songs. Wenn wir also jetzt eine Band gründen würden, würden wir eher darauf konzentrieren, neue Songs zu schreiben. Wenn ich jetzt eine Band aussuchen müsste, die ich cover, würde ich mich für Tom Petty entscheiden.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die zwei Jungs von LaRance finden Elektro ganz toll. Ich versuche dort, die Rockgitarre hochzuhalten, bin aber nicht immer erfolgreich. Könnt ihr den beiden sagen, warum Rock besser ist als Elektro?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zach so: &lt;cite&gt;Rock hat eine längere Geschichte. Und wird es vermutlich länger geben als Elektro. Es ist einfach ein Fehler, Rock zu ignorieren.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
( Jetzt downloaden: &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/inFemme/files/the-message.mp3&quot;&gt; Der Zach-sagt,-man-soll-Rock&apos;n&apos;Roll-nicht-ignorieren-mp3-Klingelton. &lt;/a&gt;Anm.d.Red.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Es gibt Euch jetzt seit fast 15 Jahren. Wärt Ihr glücklich oder gepisst, wenn Ihr jetzt einen Preis für Euer Lebenswerk bekommen würdet?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Rick so: &lt;cite&gt;Ich würde sagen, wir sind noch nicht durch mit dem Thema. Wir haben unser Lebenswerk noch nicht fertig.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wie würdet Ihr Eure musikalische Entwicklung der letzten 13 Jahre beschreiben?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zach so: &lt;cite&gt;Als Band interessiert uns nicht mehr so sehr, komplizierte Musik zu machen, sondern vielmehr gute Songs zu schreiben. Wenn man sich unsere alten Songs anguckt, waren die ja schon viel länger und komplizierter. Jetzt geht es uns um prägnante Rocksongs.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Naja. Gerade auf Eurem neuen Album sind die Songs ja viel eher Pop als Rock. Man denke nur an das Händeklatschen und Hey-Shouting und so....&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zach so: &lt;cite&gt;Ich finde, das hängt vom Song ab. Manche haben deutliche Pop-Elemente drin und manche nicht. Und hoffentlich hat jeder Song etwas, das im Ohr hängenbleibt.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Stimmt. Bei Nothing Wrong&quot; ist so ein Piepen im Hintergrund, das hört sich an wie ein Bagger, der rückwärts fährt.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
(Zach und Rick wirken irritiert und etwas verstört. Aber das mit dem Bagger stimmt wirklich. Anm.d.Red.)&lt;br /&gt;
Zach so: &lt;cite&gt;Ja, wir nehmen alles, was den Song interessant oder besser macht. Und das waren beim neuen Album mit Sicherheit viele Pop-Elemente.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wisst Ihr, dass Ihr damit ziemlich viele Fans enttäuscht? Da denken sich schon welche: Naja, das ist jetzt aber nicht mehr die Band, die ich so toll fand.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zach so: &lt;cite&gt;Vielleicht ist das so. Aber wenn man das mal im Gesamtzusammenhang der musikalischen Bandgeschichte sieht, ist das neue Album jetzt auch nicht so untypisch für uns. Ich finde, es macht Spaß, es ist peppig, und das ist das Album, das wir machen wollten.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Fühlt Ihr Euch wie Rockstars?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Beide so: &lt;cite&gt;Nein.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und wie ist das in den Staaten?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zach so: &lt;cite&gt;Da sind wir etwas bekannter.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Rick so: &lt;cite&gt;Wir können aber immer noch unerkannt einkaufen gehen. Manchmal kommt jemand und sagt: Danke für Eure Musik. Aber es wird nicht gekreischt oder so.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Habt Ihr jemals Mädchen gesehen, die vor und wegen Euch ohnmächtig geworden sind?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Beide so: &lt;cite&gt;Nein. Das wär gruselig.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Interview stand ich noch kurz mit dem netten, gutaussehenden Mann der Plattenfirma vor der Tür. Ein pubertierendes Mädchen mit einem für pubertierende Mädchen typischen Riesenrucksack fragte aufgeregt: Sind Jimmy Eat World schon drin?&quot; Wir nickten. Sie wartete. Sie sah nicht aus, als wollte sie Danke für Eure Musik&quot; zu Ihnen sagen, sondern eher sowas wie .....!!?!!&quot; oder Hihihi, kann ich ein Foto machen?&quot;&lt;br /&gt;
Zum Konzert sag ich nur kurz was, weil es selbst auch hätte länger sein können. Bisschen mehr als eine Stunde spielen ist wie bei einem 9-5-Job nach der Mittagspause nicht mehr wiederkommen. Und zu allem Überfluss haben die neuen Songs live ihren Schlagercharakter weiter entfaltet. Was will ich sagen, nach dieser gesamten Erfahrungen habe ich die Konsequenzen gezogen und mit Jimmy Eat World Schluss gemacht.</description>
    <dc:creator>inFemme</dc:creator>
    <dc:subject>Gute Musik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 inFemme</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-15T09:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://infemme.twoday.net/stories/4664064/">
    <title>Wink&apos; zum Abschied leise mit der Schlagerfaust.</title>
    <link>http://infemme.twoday.net/stories/4664064/</link>
    <description>Eine Schlagerfaust ist die offensichtlichste Geste, mit der man in der Musik Gefühle vorgaukelt. Vor dem Oberkörper wird sie geballt, wenn der Zuschauer denken soll: Ui, jetzt geht es aber emotional richtig zur Sache, und der Sänger fühlt das alles voll authentisch. Wer wissen will, wie die Schlagerfaust aussieht, kann sich auf youtube jedes beliebige Video von Creed angucken (vorher den Ton ausstellen).&lt;br /&gt;
Diese Schlagerfaust ist verantwortlich dafür, dass ich mit Jimmy Eat World Schluss mache. Aber fangen wir von vorn an:&lt;br /&gt;
Als ich Jimmy Eat World das erste Mal gesehen habe, das war so 1998 oder so, haben sie bei mir Getränke bestellt. Ich habe nämlich in einer Bar gearbeitet, in die sie nach einem Konzert kamen. Sie waren aufgedreht und nett und lustig und am Schluss ziemlich voll. Nach diesem Abend hörte ich mir auch mal deren Musik an, und siehe da: ich war Blitzfan geworden. Ich kaufte von da an jedes Album gleich am Erscheinungstag, ging auf so viele Konzerte wie möglich, weil sie einfach Arsch abgerockt haben, kannte jeden Text und hatte mehr als einmal das Gefühl, Jim Adkins singt in schweren Momenten bestimmte Zeilen nur für mich. Die Melodien und Spannungsbögen haben mich immer wieder aus der Bahn gekloppt. Keine andere Band hat mir öfter die Tränen in die Augen getrieben und keine andere Band war öfter dabei, wenn ich sie getrocknet habe.&lt;br /&gt;
Das letzte Album Chase This Light hat mich, zugegeben, etwas verwirrt. All das Hey-Rufing und Hand-Clapping war grenzwertig und fast schon Schlager. Naja, ich habe mich beim Hören einfach doller auf die Melodien konzentriert, bis ich den Schlagereinschlag nicht mehr merkte. Sie waren schließlich die größten!!!!&lt;br /&gt;
Am 30. Januar sollte nun endlich wieder ein Konzert stattfinden. Ich hatte schon seit November die Tage gezählt. Als ich dann noch hörte, dass ich ein Interviewtermin bekomme, war ich im ohnmächtig werden routinierter als im Atmen (übertrieben).&lt;br /&gt;
Bis hierhin kann man denken: Ach, was hat diese Frau für ein Glück. Ihr Traum geht in Erfüllung. Sie kann ihre Lieblingsband die Sachen fragen, die sie immer schon wissen wollte. Sie kann sich ihre Platten signieren lassen. Was man halt so macht.&lt;br /&gt;
Aber wenn wirklich alles so toll gewesen wäre, hätte der Text ja anders angefangen. Kurzum: Das Interview hat mich etwas desillusioniert. Die zwei, mit denen ich sprach, waren so unspontan, so völlig emotionslos und so, hm, vielleicht ist gemütlich das richtige Wort. Ich hätte damit umgehen können, wenn sie gepisst oder genervt gewesen wären. Dann hätte ich sagen können: Gut, war jetzt nicht so toll, aber die waren ja auch genervt. Aber ich hatte den Eindruck, die zwei waren einfach sie selbst.&lt;br /&gt;
Ruhig Blut, dachte ich mir. Die sind eben so, weil die sich ihre Gefühle fürs Konzert aufsparen. Weil ja vorher jedes der Konzerte der absolute Ausflipp war.&lt;br /&gt;
Aber dieses Mal gab es die neuen Songs, zu kurze Spielzeit und eben die Schlagerfaust, die der Mann zu so gut wie jedem Song machte. Und was will ich drumherum reden: sie passte besonders zu den neuen Songs ganz ausgezeichnet. Das hat mich schockiert.&lt;br /&gt;
Ich will keine Band gutfinden, die unspontan und gemütlich ist und zu der die Schlagerfaust passt. Ich will keine Band gutfinden, die plötzlich lustlos wird und auf dem eigenen Konzert ein kürzeres Set spielt als auf einem Festival.&lt;br /&gt;
Ich will nicht in ein paar Jahren auf einem Konzert hoffen müssen, dass sie ganz viel alte Sachen spielen. Ich will nicht auf einem Konzert in 10 Jahren sitzen müssen, neben mir dicke Frauen, die Blumen auf die Bühne werfen. Ich will keine Musiker gutfinden, die in Gefahr laufen, die Roger Whittakers von morgen zu werden. Ich will Jimmy Eat World lieber in Arschabrockerinnerung behalten und deshalb mach ich jetzt Schluss.&lt;br /&gt;
Tschüss, Jungs.</description>
    <dc:creator>inFemme</dc:creator>
    <dc:subject>Gute Musik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 inFemme</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-31T13:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://infemme.twoday.net/stories/3704016/">
    <title>Mensch, Björk!</title>
    <link>http://infemme.twoday.net/stories/3704016/</link>
    <description>Jeder Ex, der es nach langer emotionaler Liebe noch einmal versuchen will, kriegt folgendes um die Ohren: Das geht nicht, es ist einfach zu viel passiert. Und genau das muss ich jetzt auch Björk sagen. Ich wollte es wirklich noch mal mit ihr versuchen. Weil sie mir früher so schön gezeigt hat, dass Lieder mehr bzw. alles sein können, weil mich ihr Gesang glücklich gemacht hat, weil sie so schön seltsam mit den Fingern tanzen konnte. Dann schockierte mich ihr frustrierter Vogel-Auftritt beim Hurricane. Später habe ich &lt;cite&gt;Medulla&lt;/cite&gt; nicht verstanden. Das Ding war durch. Es kamen andere Bands, die auch seltsam, aber nicht Björk waren. Bei &lt;cite&gt;Volta&lt;/cite&gt; habe ich mir jetzt gedacht, ich versuchs noch mal. Und dabei stelle ich fest: Es ist einfach zu viel passiert. Björk kann es nicht mehr richtig machen. Macht sie experimentelles Zeug, kann ich nix damit anfangen, macht sie alles wie immer, ist es auch scheisse. Ihre Kooperation mit Timbaland z.B. war ca. 8 Jahre überfällig, und jetzt sind halt bei ein paar Stücken die Beats nicht nur dick, sondern man kann auch auf ihnen reiten.&lt;br /&gt;
Ansonsten ist das Album eine Rundreise durch &lt;cite&gt;Debut&lt;/cite&gt;, &lt;cite&gt;Yoga&lt;/cite&gt; und &lt;cite&gt;Vespertine&lt;/cite&gt; und ganz gewöhnlich anders.&lt;br /&gt;
Ich kann nicht mehr hören wie sie Töne lang zieht, ihre Stimme so rau macht oder am Wortende anfängt zu schreien. Ich kann nie wieder ein Album ertragen, auf dem Björk die Wörter harbour, embrace oder sparkle oder aaaaahhhhhh benutzt. Ich kann erst wieder Björk gutfinden, wenn sie spricht statt singt, wie sie das in dem einzigen Lichtblicksong &lt;cite&gt;Declare Independence&lt;/cite&gt; macht. Auch wenn der wiederum nichts für Epilepsiekranke oder Choleriker ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;238&quot; alt=&quot;Bild-31&quot; width=&quot;239&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/inFemme/images/Bild-31.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Demnächst bei Orson&apos;s Farm: Björk.</description>
    <dc:creator>inFemme</dc:creator>
    <dc:subject>Gute Musik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 inFemme</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-08T17:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://infemme.twoday.net/stories/3703808/">
    <title>Championsleague: besser als the Rakes.</title>
    <link>http://infemme.twoday.net/stories/3703808/</link>
    <description>&lt;b&gt;Vor genau vier Jahren hatten die Klappspaten ihren ersten Live-Auftritt. Happy Birthday, THE RAKES, wünschten sie sich selbst. Für ihren Auftritt im Knust wäre allerdings etwas mehr wünschenswert gewesen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An ihrem Ehrentag spielten als erstes THE BISHOPS. Ein Zwillingspaar plus Schlagzeuger, die zusammen originalen 60s Sound machen, sich im original 60s Style anziehen und deren Gitarrist original so aussieht und sich original so bewegt wie Angus Young. Keine Frage, der Sound, den das durchgestylte Trio da hingelegt hat, war satt und super und grandios. Aber es war alles so original irgendwas anderes, dass es eben nichts Eigenes mehr war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;200&quot; alt=&quot;Rakes_Knust_070501&quot; width=&quot;200&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/inFemme/images/Rakes_Knust_070501.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Foto: Niels Vinck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kamen die Geburtstagskinder an der Reihe. Das tollste, wenn man THE RAKES live sieht, sind die Bewegungen von ALAN DONOHOE. Weil sie so wirken, als habe man ihm erst kurz vorm Konzert einen Satz neuer Arme geschenkt, und zwar den ersten mit top-funktionierenden Gelenken. Seine Übersetzungen der Texte auch für Gehörlose und seine fast Clubtänze machen großen Spaß. Aber so sehr ich ihn und die anderen Jungs als Menschen in mein Herz geschlossen habe, so sehr tut es mir leid, dass ich das Konzert jetzt nicht überschwänglich abfeiern kann. Der Sound war viel breiiger als bei den 60s Boys, und das Zusammenspiel war auch eher ging so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es war nicht so, dass sie selbst keinen Spaß hatten. Mit Showmasterstimme kündigte ALAN DONOHOE ´22 Grand Job´ als ihren wohl größten Hit an: Please put your Hands together for THE RAKES. Statt ´Strasbourg ´gröhlten sie mit dem gesamten Laden ´Hamburg´ und die Stimmung war ganz ausgezeichnet: ausgewachsene Männer hauten im Takt auf den Tresen, Mittfünfziger-Paare streckten ihr Bier in die Höhe und blass geschminkte Rockmädchen mit rotem Rallyestreifen-Rouge hüpften und hingen dem Sänger an den Lippen (oder den Armen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommentare meiner zwei Begleiter bilden ein gutes Fazit: der eine kannte nur das alte, der andere nur das neue Album.&lt;br /&gt;
Der eine so: Auf das neue Album scheinen die ja gar keinen Bock zu haben.&lt;br /&gt;
Der andere so: Das alte Album muss ja furchtbar sein.&lt;br /&gt;
Das macht ein Konzert mit ganz schön vielen alten Songs, teilweise ganz schön grausam gespielt. Und ich bleibe traurig zurück, weil ich THE RAKES so mag und so gern ein Freudenfest aufgeschrieben hätte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel erschien auf www.flamingyouth.de</description>
    <dc:creator>inFemme</dc:creator>
    <dc:subject>Gute Musik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 inFemme</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-08T16:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://infemme.twoday.net/stories/3683757/">
    <title>Für Ratze Stöckchen geholt.</title>
    <link>http://infemme.twoday.net/stories/3683757/</link>
    <description>Der &lt;a href=&quot;http://rationalstuermer.twoday.net/&quot;&gt;Rationalstürmer&lt;/a&gt; hat einen Stock zwischen meine Beine geworfen. Er hat ihn wiederum von &lt;a href=&quot;http://allyklein.twoday.net/stories/3401639/&quot;&gt;Ally Klein&lt;/a&gt; bekommen. Ally Klein ist eine prima, authentisch verstörte Frau, für die man neben Bewunderung auch immer ein bisschen Angst übrig hat. Sie hat sich folgendes ausgedacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Öffne deinen Musicplayer (iTunes, Winamp, Media Player, iPod etc.)&lt;br /&gt;
2. Stelle ihn auf Shuffle/Random&lt;br /&gt;
3. Drücke Play&lt;br /&gt;
4. Schreibe für jede Antwort den Songtitel, der gerade gespielt wird, auf&lt;br /&gt;
5. Drücke für jede neue Frage den Next-Button&lt;br /&gt;
6. Lüge nicht und tue so, als ob du cool wärst tipps einfach ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[ vorspann ]&lt;/b&gt; the used &quot;im a fake&quot;&lt;br /&gt;
aus: in love an death&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was bisher geschah:&lt;br /&gt;
zwei menschen treffen sich und entwickeln sich von&lt;br /&gt;
love is not like anything&lt;br /&gt;
über zwei kinder hin zu&lt;br /&gt;
just look at me now.i&apos;m a fake.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
[ aufwachen ]&lt;/b&gt; hard-fi &quot;better dub better&quot;&lt;br /&gt;
aus: in operation  the cctversions&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
würd ich am liebsten überspringen. jeden morgen dieselbe scheisse. augen gehen nicht auf und schielen. die laune ist furchtbar und der tag wird angepöbelt. um dann festzustellen, dass alles gar nicht so schlimm ist (letzteres zählt aber nur für den tag, das lied bleibt furchtbar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[ erster schultag ]&lt;/b&gt; action action &quot;paper cliche&quot;&lt;br /&gt;
aus: an army of shapes between wars&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
passt überhaupt und gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[ verlieben ]&lt;/b&gt; jenny wilson  &quot;a hesitating cloud of despair&quot;&lt;br /&gt;
aus: love and youth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum glück hat der mann geschafft, dass die zweifelwolke abregnet. Die wilson war mir nicht nur mit diesem lied bei meiner liebe immer auf den fersen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[ das erste mal ]&lt;/b&gt; anti-flag &quot;turncoat&quot;&lt;br /&gt;
aus: the terror state&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das einzige, was mein erstes mal mit punkrock zu tun hatte, war, dass es auch nur aus drei akkorden bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[ kampflied ]&lt;/b&gt; autopilot off &quot;exit signs&lt;br /&gt;
aus: autopilot off (ep)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn ich so kämpfe, wie die texte schreiben, dann werfe ich jetzt gleich das handtuch. Aber einfach so zum inhaltslos rumtreten, kratzen und spucken super!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[ schluss machen ]&lt;/b&gt; get cape.wear cape. fly &quot;the chronicals of a bohemian teenager&quot;&lt;br /&gt;
aus: ebda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen mal reden. Weißt du.... erklär, erklär. Dann bin ich plötzlich wieder mit mir allein. Und es fühlt sich an wie Befreiung mit ein bisschen traurig dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
[ abschlussball ]&lt;/b&gt; the used &quot;greener with the scenery&quot;&lt;br /&gt;
aus: the used&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich wünschte, da wär so was gelaufen, statt diesem humpta-scheiß. hätte auch besser zu meiner stimmung gepasst, auf der veranstaltung hatte ich so schlimm depressionen, dass jede steckdose mehr anziehungskraft hatte als wodka mit orangensaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[ nervenzusammenbruch ]&lt;/b&gt; kaiser chiefs &quot;loves not a competition but im winning&quot;&lt;br /&gt;
aus: yours truly, angry mob&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You kow what its like when youre new to the game but im not.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hätte ich damals gewusst, dass ich gewinne bei der selbstliebe und den angstzuständen und so weiter, wär ich auf meinem abschlussball entspannter und auch viel betrunkener gewesen. Und mehr haare auf dem kopf hätte ich auch gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[ autofahren ]&lt;/b&gt; youth group &quot;on a string&quot;&lt;br /&gt;
aus: casino twilight dogs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schleicher. abbieger mit viel bremsen ohne blinken. das läuft nicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[ flashback ]&lt;/b&gt; alkaline trio &quot;wait for the blackout &quot;&lt;br /&gt;
aus: remains&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn es an einem abend plötzlich nach zwei exmännern riecht, würde ich diese flashbacks gern durch einen blackout tauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[ wieder zusammenkommen ]&lt;/b&gt; long blondes &quot;separated by motorways&quot;&lt;br /&gt;
aus: someone to drive you home&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch die a1 hat uns nicht davon abgehalten, es immer wieder zu versuchen. nicht böse sein, aber ich bin froh, dass das vorbei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[ hochzeit ]&lt;/b&gt; metric &quot;the police and the private&quot;&lt;br /&gt;
aus: live it out&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
get straight and wait here while I try to find the exit sign&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich dachte eigentlich, dass ich nie heiraten werde und im letzten moment die letzte ausfahrt nutze. und dann bin ich selbst diejenige, die das schild umtritt und ohne hintertür alles will. danke, mann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[ geburt des ersten kindes ]&lt;/b&gt; sportfreunde stiller &quot;willkommen im club&quot;&lt;br /&gt;
aus: so wie einst real madrid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dafür zahle ich keinen eintritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[ endkampf ]&lt;/b&gt; babyshambles &quot;la belle et la bete&quot;&lt;br /&gt;
aus: down in albion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hört sich nicht nach einem schönen tod (sie ist still und leise eingeschlafen) an, sondern nach übler quälerei. Das hatte ich mir anders vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[ todesszene ]&lt;/b&gt; mia. &quot;atze de boe &quot;&lt;br /&gt;
aus: stille post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nämlich so: ich gebe entspannt den löffel ab, weil ich weiß:&lt;br /&gt;
es kommt irgendwann, irgendwie, irgendwo alles wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[ beerdigungslied ]&lt;/b&gt; athlete &quot;street map&quot;&lt;br /&gt;
aus: tourist&lt;br /&gt;
Für mich als Gestorbene eine schöne Botschaft für die Beerdigungsgäste (für die wirklich traurigen). So schnell werdet ihr mich nicht los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
One day it&apos;s gonna happen&lt;br /&gt;
I don&apos;t know when&lt;br /&gt;
I&apos;ll be on your street&lt;br /&gt;
But I know one day it&apos;s gonna happen&lt;br /&gt;
You&apos;re gonna be swept off your feet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[ abspann ]&lt;/b&gt; modest mouse &quot;fire it up&quot;&lt;br /&gt;
aus: we were dead before the ship even sank&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
but even if we had been sure enough it&apos;s true we really didn&apos;t know&lt;br /&gt;
even if we knew which way to head but still we probably wouldn&apos;t go&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gut, dass ich noch lebe und mir diese zeilen in meiner restlichen zeit gut lesbar an den hut stecken kann.</description>
    <dc:creator>inFemme</dc:creator>
    <dc:subject>Gute Musik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 inFemme</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-03T09:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://infemme.twoday.net/stories/3703825/">
    <title>Wer sich trifft, ist tot.</title>
    <link>http://infemme.twoday.net/stories/3703825/</link>
    <description>WE ARE SOLDIERS WE HAVE GUNS schießen mit Pop. Wäre das so einfach, wäre ich jetzt schon fertig. Aber MALIN DAHLBERG und JOCKE ROSÉN machen nicht nur einfachen Pop, sondern Musik, zu der man bestimmt auch gerne mal mit dem Kartoffelmesser lustige Muster in den Oberarm ritzt. Und das ist durchaus nett gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesang der Schwedin ist niedlich, episch und hat Abgründe. Die fünf Songs leben von ihren Melodien. Dazu gibts zum Beispiel Getrommel von Löffel auf Kaffeebechern, Streicher, Elektrobeats, Weihnachtsmannglocken oder auch mal ganz klassisch Gitarre und Bass. Die Presseinfo schreibt, das ist was für Fans von CAT POWER und JASON MOLINA. Ich kenn beide nicht so gut und kann da deshalb nix zu sagen. Aber ich finde, WE ARE SOLDIERS WE HAVE GUNS ist was für Leute, die das Titellied von Twin Peaks mögen. Weil es irgendwie verstörend ist, aber eben auch so schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel erschien auf &lt;a href=&quot;http://www.flamingyouth.de&quot;&gt;www.flamingyouth.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>inFemme</dc:creator>
    <dc:subject>Gute Musik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 inFemme</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-08T16:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://infemme.twoday.net/stories/3518501/">
    <title>Pop goes Perfekt: Maximo Park.</title>
    <link>http://infemme.twoday.net/stories/3518501/</link>
    <description>Ob Paul Smith geplant intelligente Referenzen droppt oder seine Band genauer als Victoria Beckham überlegt, was sie anzieht, ist mit so was von scheißegal. Weil ihr neues Album nämlich grandios großartig ist. Ich komme gar nicht dazu zu denken: &lt;cite&gt;Ach Mensch, hier wär ne zweite Stimme schön&lt;/cite&gt; oder &lt;cite&gt;Hier, der Teil hätte kürzer auch gereicht&lt;/cite&gt;. WEIL ES IMMER SCHON GENAU SO IST, WIE ES SEIN MUSS. Aber nicht perfekt im Sinne von Roboter-perfekt. Eher so, dass sie wissen, wann du am wenigsten damit rechnest, beim Spazieren gehen in eine Hecke gerissen zu werden. Und selbst jetzt, da ich ja wissen müsste, wann mich was in den Buchsbaum zerrt, sitze ich mit zerkratztem Gesicht da und staune.</description>
    <dc:creator>inFemme</dc:creator>
    <dc:subject>Gute Musik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 inFemme</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-02T18:42:00Z</dc:date>
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    <title>In Würde altern: der Baltic Soul Weekender.</title>
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    <description>Ich war noch nie die beste Freundin von Festivals. Eher das Gegenteil. Auf dem Pinkpop 1996 zum Beispiel hatte ich so schlimm Migräne, dass ich ständig ohnmächtig geworden bin. Zwei völlig dichte Freunde klemmten mich unter den Arm, schleppten mich von Band zu Band und bei Atari Teenage Riot wär ich vor Schreck fast Epileptikerin geworden. Auch sonst fand ich immer eher ätzend, wenn Typen überall hinpinkeln und -brechen, 80% der Menschen auf der Suche nach Kopulationspartnern sind und alles nach Bunsenbrenner-Ravioli stinkt.&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es eine Veranstaltung, die nach meinem Geschmack sein müsste: &lt;a href=&quot;http://www.baltic-soul.de&quot;&gt;Der Baltic Soul Weekender&lt;/a&gt;. Ein Festival ohne Zelten. Es gibt Unterkunft im Doppelzimmer mit Frühstück. Endreinigung, Strom, Wellnessbereich und Eintritt ins subtropische Bade-Paradies sind auch inklusive. Ach, und hatte ich die Tag und Nacht-Kinderbetreuung erwähnt?&lt;br /&gt;
Abgesehen davon, dass die auftretenden Künstler nicht mein Ding sind, hats mich auch sonst übel gegruselt. Wie soll denn das ablaufen? &lt;cite&gt;Hey, ich hab gleich noch meine Ayurveda-Massage, aber danach zappeln wir richtig ab, wenn Smudo seine Records spinnt?&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Au ja, cool, dann geh ich noch schnell zur Heizdecken-Verkaufsshow und bringe Finn-Henry zur Nanny.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Die Idee ist eine echte Marktlücke, und ich wünsche den Veranstaltern von Herzen viel Erfolg. Dennoch: Ich finde das gut, aber ich kann es nicht gut finden.Weil es mir zeigt, dass ich alt bin. Das ist wie eine Haftpflicht abschließen. Plötzlich gehört man zu den Erwachsenen und findet das spießig und scheiße. Aber auch gut, wenn plötzlich die Wohnung unter Wasser steht und die Versicherung einem die Plattensammlung ersetzt.&lt;br /&gt;
Ein Glück höre ich andere Musik und muss ich mich gar nicht ernsthaft damit beschäftigen, ob ich da hingehen kann oder nicht. Ich fahre mit dem Wohnmobil zum Hurricane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;268&quot; alt=&quot;Old-man-c-up-1&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/inFemme/images/Old-man-c-up-1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Dieser Fan läßt bei den Disco Boys mal so richtig die Puppen tanzen.</description>
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    <dc:subject>Gute Musik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 inFemme</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-16T11:13:00Z</dc:date>
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